„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

Shownotes

Die letzten Worte am Kreuz hat Jesus in seiner Muttersprache Aramäisch gesprochen: „Eli, eli, lema sabach thani?“ (Matthäus 27,46-50) Warum legen die Evangelien Jesus Worte aus Psalm 22 in den Mund? Und warum in seiner aramäischen Muttersprache? Je genauer Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich dem nachgehen, desto deutlicher wird, wie die Kraft des Psalms die Betenden aus der Nacht der Verzweiflung in das Morgenlicht führt. Bei ihrer Analyse stoßen die beiden Theologinnen auch auf die vielen Frauen, die Jesu Kreuzigung einrahmen – und auf deren Verbindung zur alttestamentlichen Königin Esther.

Shownotes:

Behandelte Bibelstelle: Matthäus 27,46-50

Zum Weiterlesen:

Bettina Wellmann, Ester und Psalm 22. In: Ester (Die Bibel erzählt …), hg. von Klara Butting, Gerard Minnaard, Marie-Theres Wacker, Wittingen 2005, S. 65-68.

Die vielen Dimensionen von Psalm 22. Heft 1/2026 von: Bibel und Kirche. Die Zeitschrift zur Bibel in Forschung und Praxis, Katholisches Bibelwerk, Stuttgart.

Kommentare (1)

Ursa

Viiielen, vielen Dank für diesen wundervollen, tief berührenden Podcast. Da sind mir ganz viele Schuppen von den Augen gefallen! Nun ist die Passionsgeschichte für immer für mich mit dem Begriff Morgenröte verknüpft und führt zu den grünen Auen mit dem belebenden Wassern! Ihr beide seid ein Segen für mich und…. DANKE

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