SklavInnen in der Gemeinde von Korinth

Shownotes

Im römischen Korinth galten Sklavinnen und Sklaven nicht als Menschen, sondern als Körper, als sprechende Werkzeuge. Sie konnten beliebig für sämtliche Bedürfnisse ihrer BesitzerInnen gebraucht oder missbraucht werden. Die kleine messianische Gemeinde dort hatte eine hohe Anziehungskraft für versklavte Frauen und Männer. Warum war die Gemeinde für diese Menschen so attraktiv? Darüber sprechen Luzia Sutter Rehmann und Ulrike Metternich in dieser Folge mit der Theologin Kathy Ehrensperger. Im Gespräch zeigt sich, dass es damals wie heute darum geht, Menschenwürde zu schützen.

Shownotes:

Weiterführende Lektüre:

Kathy Ehrensperger, „Zwischen Fact und Fiction: Genderrollen im antiken Judentum“, in: Stefan Schreiber/Konrad Huber/Karl Matthias Schmidt (Hg.), Geschlecht, Sexualität, Ehe. Sondierungen im Neuen Testament. München 2023, S. 10-28.

Luise Schottroff, Der erste Brief an die Gemeinde in Korinth. Stuttgart 2013.

Themenheft: "Ihr seid der Körper des Messias. Die Botschaft des 1. Korintherbriefs", in: Bibel und Kirche 3/2015 (mit Beiträgen von Luise Schottroff, Claudia Janssen, Luzia Sutter Rehmann u.a.).

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